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Verbringungskosten einklagen

Die Versicherung kürzt die Schadensersatzansprüche meine Mandanten um 265,40 €. Es handelt sich um restliche Mietwagen- und Reparaturkosten / Verbringungskosten.

Trotz ausdrücklicher Nachforderung war die Versicherung außergerichtlich nicht bereit, die Kosten zu erstatten.

Die Klage wurde eingereicht. Nach Klagezustellung hat die Versicherung klein beigegeben und den Betrag überwiesen.

Mein Mandant, Geschädigter und Kläger hat durch den Unfall keinen Verlust erlitten, da er bereit war, die Kürzungen nicht zu akzeptieren, sondern für seine Rechte zu kämpfen.

 

Nehmen Sie unberechtigte Kürzungen der Versicherungen nicht einfach hin. Wehren Sie sich. Auch wenn Sie – ohne Rechtsschutzversicherung – erst einmal die Gerichtskosten vorstrecken müssen. Die Zeche zahlt am Ende die Versicherung, die den Prozess verliert.

Warum sollten Sie denn der Versicherung hunderte von Euro schenken?

 

Benötigen Sie Hilfe? Schreiben Sie mir, oder rufen einfach an – ich helfe Ihnen gerne weiter. 

Kürzungen bei fiktiver Abrechnung? Was tun?

Letzte Woche bekam ich die Anfrage eines Lesers wegen Kürzungen der Versicherung in einem Fall der fiktiven Abrechnung:

 

Der Versicherung wurde ein Gutachten eingereicht. Die Reparaturkosten sollten dem Geschädigten auf  Basis des Gutachtens ausbezahlt werden. Die Versicherung rechnete ab und nahm folgende Kürzungen vor:

 

– Arbeitslohn 23,-€

– Verbringungskosten 114,-€

– Werkstattalternative 104,75 €

– Ersatzteile 24,23€

 

Sind die Abzüge rechtens? Oder muss die Versicherung alles bezahlen, was im Gutachten steht?

 

Den einzigen Abzug, den die Versicherung machen darf ist die Position Werkstattalternative, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

 

  • das Auto ist älter als 3 Jahre und

  • es ist nicht scheckheftgepflegt.

 

Ist eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt, darf die Versicherung nicht mal die Kosten für die Alternativwerkstatt abziehen.

 

Was tun?

→ Akzeptieren Sie diese Kürzungen nicht,

→ fordern Sie die Versicherung zur Nachzahlung auf, 

→ setzen Sie eine Frist von 1 Woche damit Verzug eintritt,

→ verstreicht die Frist, klagen Sie den Betrag + Verzugszinsen ein.

Autounfall und Teilschuld – So sparen Sie eine Menge Geld


50% Teilschuld am Unfall bedeutet 50% des Schadens selber tragen.

Nicht, wenn Sie eine Vollkaskoversicherung haben. Wenn Sie Ihre Kaskoversicherung mit ins Boot holen sparen Sie Geld.

Denn durch eine kombinierte Abrechnung von Kaskoversicherung und Haftpflichtversicherung des Unfallgegners kann der Schaden gewaltig reduziert werden.

Wie zeige ich Ihnen mit der nachfolgenden Beispielberechnung:


Stellen Sie sich folgenden Schaden vor:

Reparaturkosten 7.500,00 €
Wertminderung     500,00 €
Sachverständigenkosten 1.000,00 €
Abschleppkosten     500,00 €
Mietwagen     770,00 €
Kostenpauschale       30,00 €
Gesamtschaden 10.300,00 €


Rechnen Sie einfach mit der gegnerischen Haftpflichtversicherung ab, bekommen Sie bei einer Teilschuld von 50% von der Versicherung 5. 150,00 €. Den Rest müssen Sie selbst bezahlen.

Nächstes Beispiel:

Nehmen Sie an, Sie haben eine Vollkaskoversicherung mit einer Selbstbeteiligung von 500,00 €.

Dann zahlt Ihnen die Kasko die Reparaturkosten minus Selbstbeteiligung, also
7.000,00 € Reparaturkosten.

5.150,00 € bekommen Sie von der Gegenseite.

Von 10.300,00 € Gesamtschaden deckt die Kasko 7.000,00 € ab; es bleiben noch 3.300,00 € übrig.

Jetzt haben Sie zusätzlich noch die 5.150,00 € von der Gegenseite.

Davon dürfen Sie die sogenannten quotenbevorrechtigten Schadenspositionen zu 100% verrechnen. Das sind

  • die Selbstbeteiligung 500,00 €
  • die Sachverständigenkosten 1.000,00 €,
  • die Wertminderung 500,00 € und
  • die Abschleppkosten 500,00 €.

Somit sind weitere 2.500,00 € abgedeckt.

Die Mietwagenkosten und die Kostenpauschale dürfen als nicht quotenbevorrechtigten Schadenspositionen nur in Höhe der Haftungsquote (50 %) verrechnet worden. Das wären 400,00 €.


Am Ende ergibt sich dann folgende Berechnung:

Zahlung der Vollkaskoversicherung 7.000,00 €
Zahlung gegnerischen Haftpflichtversicherung  5.150,00 € 
minus 2.500,00 € Verrechnung auf die bevorrechtigten Positionen
minus 400,00 € Verrechnung auf die nicht bevorrechtigten Positionen

Verbleibt von der Zahlung der Gegenseite ein Rest in Höhe von 2.250,00 €.

Dieser Rest wird an Ihre Vollkaskoversicher­ung ausbezahlt und Sie haben statt eines Schadens in Höhe von 5.150,00 € lediglich 400,00 € selbst zu tragen.

Entsteht Ihnen bei der Kasko ein Prämienschaden, können Sie diesen Schaden auch noch zu 50 % von der gegnerischen Versicherung verlangen.

Fazit:

Wenn Sie an einem Unfall mit schuld sind und eine Vollkaskoversicherung für Ihr Auto haben, sollten Sie auf jeden Fall prüfen, ob Sie die Kasko mit ins Boot nehmen. Es zahlt sich am Ende auf jeden Fall aus.

Wenn Sie Fragen haben, können Sie mir gerne eine E-Mail schreiben, oder mich anrufen. Ich helfe Ihnen gerne weiter.

Nutzungsfall: So berechnen Sie die Höhe der Nutzungsausfallentschädigung nach einem Unfall

In diesem Artikel erhallten Sie die Antworten auf Ihre Fragen zum Nutzungausfall: 

  1. Wann habe ich Anspruch Nutzungsausfall?
  2. Wie viel Nutzungsausfall steht mir zu?
  3. Wie kann ich den Nutzungsausfall berechnen?

 

1. Wann habe ich Anspruch auf Nutzungsausfall?


Immer dann, wenn Ihr Auto tatsächlich ausfällt und nicht mehr gefahren werden kann. Das Auto muss also wegen des Schadens zur Reparatur, ist nicht mehr fahrfähig oder sie müssen ein anderes Auto kaufen.

Sobald das Auto nicht mehr verkehrssicher ist und sie ist deshalb nicht mehr nutzen dürfen, steht ebenfalls Anspruch auf Nutzungsausfall.

Sie müssen einen Nutzungswillen haben und die Möglichkeit zur Nutzung.

Nutzungswille heißt, Sie benötigen das Auto normalerweise, um zur Arbeit zu fahren, Fahrten für die Familie zu machen oder auch für Urlaubsfahrten. Immer dann, wenn das Auto fest für Fahrten eingeplant ist und genutzt wird und diese planmäßige Nutzung aufgrund des Unfallschadens wegfällt, besteht Nutzungswille.

Außerdem ist die Nutzungsmöglichkeit Voraussetzung für den Nutzungsausfall.

Wenn Sie wegen einer unfallbedingten Verletzungen im Krankenhaus liegen und niemand anders aus der Familie das Auto nutzen will, ist eine Nutzungsmöglichkeit nicht gegeben.

Auch bei Urlaub, der ohne Auto geplant war, fehlt es an der Nutzungsmöglichkeit.

Anspruch auf Nutzungsausfall besteht also immer dann,

  • wenn das Auto ausfällt,
  • wenn ein Nutzungswille besteht
  • wenn eine Nutzungsmöglichkeit gegeben ist.

2. Wie viel Nutzungsausfall bekomme ich?


Die gesamte Ausfalldauer, die nicht in Ihren Einflussbereich fällt, ist Ihnen zu entschädigen.

Hierzu zählen:

  • Wartezeit auf das Gutachten
  • angemessene Zeit zum überlegen, ob das Auto repariert wird
  • Wiederbeschaffungsdauer laut Gutachten oder
  • Reparaturdauer
  • Regulierungszeit der Versicherung

Bei der Regulierungszeit der Versicherung ist zu beachten, dass Sie gleich am Anfang die Versicherung darauf hinweisen, dass ohne die Schadensersatzzahlung eine Reparatur oder Ersatzbeschaffung nicht möglich ist. Wenn die Versicherung unbeeindruckt von diesem Hinweis mehrere Wochen für die Regulierung braucht, können Sie für diesen gesamten Zeitraum Nutzungsausfall geltend machen.

Auch während der Coronazeit haben sich längere Ausfallzeiten ergeben. Hierzu ist auch folgender Artikel interessant.

 

Außerdem gibt es für die Fahrzeuge unterschiedliche Tagespauschalen. Die Höhe der täglichen Nutzungsausfallpauschale ist wiederum abhängig von der Fahrzeugklasse.

Schauen Sie einmal das Gutachten, ob Ihr Gutachter zu der Fahrzeugklasse und Nutzungsausfall pauschale Angaben gemacht hat.

 

3. Wie kann ich den Nutzungsausfall selber berechnen?

Wenn Sie kein Gutachten haben, können Sie folgende Werte zugrunde legen:

Klasse Tagespauschale in € Leistung kW*
A 23 51
B 29 63
C 35 74
D 38 80
E 43 85
F 50 100
G 59 149
H 65 176
J 79 223
K 119 280
L 175 327

*es handelt sich um Richtwerte, da die Höhe des Nutzungausfalls auch von Typ und Ausstattung abhängt.

Ein neuer Audi A1 1,4 TFSI mit 90 kW kann je nach Ausstattung in Gruppe D oder E fallen.

Außerdem spielt das Alter und die Ausstattung eine Rolle bei der Höhe der täglichen Nutzungsausfallpauschale. Ist Ihr Auto

  • älter als 5 Jahre, wird eine Gruppe niedriger angesetzt
  • älter als 10 Jahre, wird 2 Gruppen niedriger angesetzt. 

 

Drohende Pleitewelle – Sorgen Sie vor – Welche Folgen die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht haben wird

Warum Sie als Werkstatt unbedingt damit anfangen sollten, Reparaturen nur noch gegen Vorkasse durchzuführen.

Unsere Politiker tun derzeit alles dafür, im Jahr 2021 für eine kräftige Insolvenzwelle zu sorgen.

Die Insolvenzantragspflicht – zunächst bis Ende September ausgesetzt – geht jetzt noch einmal bis Ende des Jahres in Verlängerung. Nachdem nächstes Jahr Wahljahr ist würde es mich nicht wundern, wenn sich das ganze sogar noch einmal verlängern würde!

Was bedeutet das?

Aktuell haben wir tausende von Unternehmen auf dem Markt, die faktisch pleite sind, aber wegen der derzeit geltenden Regelung nicht verpflichtet sind, einen Insolvenzantrag zu stellen.

Das heißt, diejenigen, die sonst innerhalb von 3 Wochen nach Erkennen der Zahlungsunfähigkeit zum Insolvenzgericht marschieren müssten, können jetzt über Monate mehr oder weniger munter weitermachen, Verträge abschließen, Verbindlichkeiten eingehen, die sie dann, wenn sie im Januar die Hand heben, nicht mehr erfüllen müssen.

Allein im Januar 2021 ist mit ca. 100.000 Insolvenzanträgen zu rechnen. Diese Zahl muss man sich einmal vor Augen führen!

Um ein Insolvenzverfahren durchzuführen, werden aber auch Insolvenzverwalter gebraucht. Ohne Verwalter kann das Insolvenzverfahren nicht bearbeitet werden, was zu einem immensen Bearbeitungsstau bei den Gerichten führen wird.

Arbeitgeberpleiten können früher oder später auch Privatinsolvenzen nach sich ziehen.

Seien Sie vorsichtig, mit wem Sie Geschäfte machen

Gesunde Unternehmen sollten auf der Hut sein. Geben Sie auf Nummer sicher und prüfen Sie, mit wem Sie Geschäfte abschließen.

Reparaturaufträge führen Sie im besten Fall nur noch gegen Vorkasse durch, denn das Unternehmerpfandrecht ist oft leider auch kein probates Sicherungsmittel. Warum?

  • Hat der Wagen noch genügend Wert, um die Kosten zu decken?
  • Wollen Sie ein Gerichts-und Vollstreckungsverfahren von mehreren Monaten + die dadurch entstehenden Kosten in Kauf nehmen?
  • Ist der Auftraggeber überhaupt der Eigentümer des Fahrzeugs? Wenn nicht, greift das Pfandrecht leider auch nicht.

Sicherheit bietet Ihnen daher nur, wenn Sie von dem Auftraggeber einen angemessenen Vorschuß verlangen, bevor Sie Teile bestellen und Ihre Mitarbeiter arbeiten lassen.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und hoffe, das Sie das Jahr 2020 gut überstehen.

Weiterer Schadensersatz in Höhe von rund 1.600,00 € erfolgreich gerichtlich durchgesetzt.

Eingeklagt wurden

  • 178,75 € weitere Mietwagenkosten,
  • 126,14 € Sachverständigenkosten,
  • 30,00 € Kostenpauschale,
  • 1.472,00 € Nutzungsausfall für 64 Tage.

Das Fahrzeug der Mandantin wurde bei einem Auffahrunfall durch das bei der Beklagten versicherte Fahrzeug erheblich geschädigt. An ihrem Fahrzeug trat ein wirtschaftlicher Totalschaden ein.

Die Mandantin hat den Schaden allerdings wieder instand setzen lassen, um ihren Wagen weiterhin nutzen zu können.

Für die ersten Tage benötigte sie einen Mietwagen. Danach konnte sie sich anderweitig behelfen, allerdings war die gegnerische Versicherung nicht bereit, den Nutzungsausfall in Höhe von 1.472,00 € außergerichtlich zu erstatten.

Zu berücksichtigen ist, dass sich der Unfall im Oktober ereignete, die Versicherung sofort darauf hingewiesen wurde, dass die geschädigte Mandantin unbedingt auf die Schadensersatzzahlung angewiesen ist, um weitere Dispositionen treffen zu können. Trotz klarer Haftung ging die erste Zahlung erst Mitte Dezember ein, was die Dauer und Höhe des Nutzungsausfalls erklärt.

Das Gericht sprach den Nutzungsausfall in voller Höhe zu, weitere Sachverständigenkosten in Höhe von 95,36 € sowie die Kostenpauschale in Höhe von 25,00 €. Die Mietwagenrechnung sah das Gericht als überhöht und damit nicht in voller Höhe erstattungsfähig an.

Hätte die Mandantin die Regulierung der Versicherung einfach akzeptiert, hätte sie rund 1.600,00 € verloren und die Versicherung auf Kosten meiner Mandantin gespart.

Haben auch Sie Ärger mit Kürzungen durch eine Versicherung? Rufen Sie mich an und lassen Sie uns über Ihr Problem reden

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Abschleppkosten, 41 Tage Nutzungsausfall, Standkosten und Zulassungskosten erfolgreich eingeklagt

Der Mandant erlitt einen unverschuldeten Verkehrsunfall, bei dem sein Fahrzeug schwer beschädigt wurde und vom Unfallort abgeschleppt werden musste. Der Unfallort lag knapp 200 km vom Wohnort des Mandanten entfernt, sodass 2 Mal abgeschleppt werden musste. Die Heimatwerkstatt des Mandanten holte das Fahrzeug von dem Abschleppdienst ab und brachte es in die Nähe seines Wohnortes.

Bis zur Abholung des Fahrzeugs durch die Heimatwerkstatt sind bei dem ersten Abschleppdienst Standkosten angefallen.

Die gegnerische Versicherung hatte die Kostenübernahme für dieses Abschleppen in Höhe von knapp 400,00 € verweigert und damit argumentiert, dass diese Kosten nicht erforderlich gewesen seien.

Außerdem wollte sie Standkosten bei dem ersten Abschleppdienst nicht übernehmen.

Der Mandant, welcher sich nach Erhalt des Gutachtens gegen eine Reparatur und für den Neuerwerb eines anderen Fahrzeugs entschied, machte insgesamt 41 Tage Nutzungsausfall geltend. Die ganze Sache fiel zeitlich in den Corona Lockdown, bei dem sowohl Autohäuser als auch Zulassungsstellen über Wochen geschlossen waren.

Auch den Nutzungsausfall in Höhe von rund 1.600,00 € wollte die Versicherung nicht bezahlen.

Insgesamt verweigerte die Versicherung dem Mandanten über 1.800,00 €, obwohl sämtliche Kosten unfallbedingt waren und der Mandant einen Anspruch auf Erstattung hatte.

Nachdem beim zuständigen Amtsgericht Klage gegen die Versicherung eingereicht wurde, erfolgte direkt mit Zustellung der Klage an die Versicherung auch der Ausgleich der Klageforderung.

Dies ist wieder mal ein Paradebeispiel dafür, dass man sich als Unfallgeschädigter gegen rechtswidrige Kürzungen der Versicherungen zur Wehr setzen muss.

Haben Sie auch Probleme mit einer Versicherung? Zögern Sie nicht, rufen Sie mich einfach an

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Ganz unverbindlich nehme ich eine erste Einschätzung Ihres Falles vor und wir besprechen gemeinsam, was wir für Sie tun können.

Wertminderung selber berechnen und durchsetzen

Mit unserem Paket haben Sie die Möglichkeit, die Wertminderung für Ihr Fahrzeug ganz einfach selber zu berechnen.

Inhalt

  • Das Paket enthält eine Berechnungstabelle, mit der Sie mit nur 1 Schritt die Wertminderung des Fahrzeugs ganz einfach selber berechnen können.
  • In das Musterschreiben für die gegnerische Versicherung müssen Sie nur noch die Werte eintragen und schon können Sie das fix und fertige Schreiben an die Versicherung abschicken.
  • Holen Sie sich die Kosten für dieses Paket von der Versicherung zurück. Wie? Das steht auch schon im Musterschreiben drin.

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Betreff: Wertminderung, Ihr Name und Adresse

Radfahrer kollidiert mit sich öffnender Autotür – Volle Haftung des Autofahrers

Das OLG Celle hat entschieden: kommt es beim Aussteigen aus dem Auto zu einer Kollision zwischen der sich öffnenden Tür und einem Radfahrer, ist der Autofahrer schuld.

Für ein Mitverschulden des Radfahrers bleibt kein Raum. Gegen den Auto­fahrer spricht der Beweis des ersten Anscheins. Die Kollision fand in unmittel­barem Zusammenhang mit dem Türöffnen statt. § 14 Stvo

Der Pkw-Fahrer muß ein Mitverschulden des Radfahrers beweisen. Auch einen zu geringen Seitenabstand des Radfahrers  zum Auto muß der Autofahrer nachweisen.

OLG Celle, Urteil vom 06.11.18,14 U 61/18

Verzugszinsen in der Unfallregulierung

Fälligkeit ab Unfall

Sobald Sie einen Unfall hatten, besteht für die Versicherung des Schädigers die Pflicht, Ihnen den entstandenen Schaden zu ersetzen. Auch wenn die Höhe direkt nach dem Unfall noch nicht feststeht, besteht bereits zu diesem Zeitpunkt Fälligkeit nach § 271 I BGB. Also nicht erst wenn Sie die Versicherung aufgefordert haben, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu zahlen ist die Zahlung fällig, sondern bereits mit Eintritt des Schadens.

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